09.05. - 15.05. um 18.00 Uhr:
Oslo, 31. August
Norwegen 2011 - 96 Minuten - HD digital - OmU - R: Joachim Trier, nach einem Roman von Pierre Drieu La Rochelle - K: Jakob Ihre - M: Ola Fløttum - mit Anders Danielsen Lie, Hans Olav Brenner, Ingrid Olava, Øystein Røger, Tone B. Mostraum
Ein Mann, Mitte 30, kommt nach einem Drogenentzug zurück nach Oslo, sieht seine alten Freunde wieder. Er muss erkennen, dass sie ihr Leben ohne ihn weiter gelebt haben, dass sich die Dinge verändert haben... Er muss sich neu orientieren. Der bereits von Louis Malle verfilmte Stoff („Das Irrlicht“) wurde von Joachim Trier intensiv aktualisiert.
www.peripherfilm.de/oslo31august/index.html
09.05. - 12.05. / 14.05. / 15.05. um 20.00 Uhr:
Erstaufführung
Starlet
USA 2012 – 102 Minuten - HD digital - OmU - R: Sean Baker / D.J. Devereux - K: Radium Cheung / David Tressell - M: Gianluca Licciardi - mit Dree Hemingway, Besedka Johnson, James Ransone
Jane arbeitet im Porno-Business von Los Angeles. Eines Tages nimmt sie aus unersichtlichen Gründen Kontakt zu einer älteren Dame auf, drängt sich dieser regelrecht auf. Zwischen den beiden Frauen entspinnt sich eine merkwürdige Beziehung. Ein faszinierend-schwereloser Film im flirrenden Licht Californiens.
www.musicboxfilms.com/starlet-movies-44.php
09.05. - 15.05. um 22.00 Uhr:
The Master
USA 2012 - 173 Minuten - 35mm - DF - R: Paul Thomas Anderson - K: Mihai Malaimare jr. - M: Jonny Greenwood - mit Joaquin Phoenix, Philip Seymour Hoffman, Amy Adams, Laura Dern, Barlow Jacobs, Jesse Plemons
„Ein Veteran, der nach dem Zweiten Weltkrieg in die Alkoholsucht abdriftet, findet Halt bei einem Guru, der mit einer sektenähnlichen Gruppe von Familienmitgliedern durch die USA zieht, um neue Anhänger zu gewinnen. Doch die neue geistige Heimat wird auf Dauer zum Gefängnis. In betörenden Bildern nähert sich der Film dem geistigen Klima der 1950er-Jahre und durchleuchtet eine Sekte an Scientology angelehnte Sekte. Sehenswert!“ (Lexikon des internationalen Films)
www.youtube.com/watch?v=pALMMIoxTzY
Nur am 13.05. um 19.30 Uhr:
Berlin-Film-Katalog #12
Unsere Leichen leben noch
BRD 1981 - 94 Minuten - digital - Dokumentarfilm - R: Rosa von Praunheim - K: Stephan Köster - M: Hans Wittstadt - mit Lotti Huber, Inka Köhler, Luzi Kryn, Maria Christiana Leven, Madlen Lorei, Rosa von Praunheim
In letzter Zeit machte der noch immer überaus produktive Rosa von Praunheim vor allem mit – eher konventionellen – Dokumentationen von sich reden. Darüber in Vergessenheit zu geraten drohen seine frühen Arbeiten, die ihn nicht nur als einer der prominentesten Schwulen Deutschlands, sondern auch als Brecher inhaltlicher wie (film-) formaler Tabus prominent machten. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist diese, für den jungen Praunheim typische Mischung aus Dokumentation und Fiktion, die das Zusammentreffen fünf energiegeladener älterer Frauen in West-Berlin schildert. Lotti Huber, die dabei als Gastgeberin agierte, konnte mit diesem anregenden Film über „unwürdige Greisinnen“ ihren späten Starruhm begründen.
www.rosavonpraunheim.de/werke/rosafilme.html
16.05. / 17.05. / 20.05. - 22.05. um 18.00 Uhr:
Unsere Leichen leben noch
BRD 1981 - 94 Minuten - digital - Dokumentarfilm - R: Rosa von Praunheim - K: Stephan Köster - M: Hans Wittstadt - mit Lotti Huber, Inka Köhler, Luzi Kryn, Maria Christiana Leven, Madlen Lorei, Rosa von Praunheim
In letzter Zeit machte der noch immer überaus produktive Rosa von Praunheim vor allem mit – eher konventionellen – Dokumentationen von sich reden. Darüber in Vergessenheit zu geraten drohen seine frühen Arbeiten, die ihn nicht nur als einer der prominentesten Schwulen Deutschlands, sondern auch als Brecher inhaltlicher wie (film-) formaler Tabus prominent machten. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist diese, für den jungen Praunheim typische Mischung aus Dokumentation und Fiktion, die das Zusammentreffen fünf energiegeladener älterer Frauen in West-Berlin schildert. Lotti Huber, die dabei als Gastgeberin agierte, konnte mit diesem anregenden Film über „unwürdige Greisinnen“ ihren späten Starruhm begründen.
www.rosavonpraunheim.de/werke/rosafilme.html
16.05. / 17.05. / 20.05. - 22.05. um 20.00 Uhr:
Erstaufführung
Der böse Onkel
Schweiz / Deutschland 2011 - 98 Minuten - HD digital - R: Urs Odermatt - K: Markus Rave - M: Winfried Schuld - mit Jörg-Heinrich Benthien, Miriam Japp, Paula Schramm,
Julia Heydkamp, Verena Berger, Stephan Dierichs
Trix Brunner, alleinerziehende Mutter, ist vor Jahren aus der Stadt aufs Dorf gezogen.
Sie beschuldigt den Sportlehrer ihre Tochter sexuell belästigt zu haben. Das ganze Dorf ist empört! - über die Mutter, die solches behauptet. "Und tatsächlich ist ‚Der böse Onkel’ ein grandios brausender Bilderstrom, ein Montagefeuerwerk, ein Overkill an formalen Mitteln, die sich zu einer bitterbösen Farce zusammenschließen." (Harald Mühlbeyer, br.de)
Am 17.05. in Anwesenheit des Regisseurs Urs Odermatt, der Produzentin Jasmin Morgan sowie weiterer am Film Beteiligter!
www.dejavu-film.de/index.php?article_id=27
16.05. / 20.05. - 22.05. um 22.00 Uhr:
Starlet
USA 2012 – 102 Minuten - HD digital - OmU - R: Sean Baker / D.J. Devereux - K: Radium Cheung / David Tressell - M: Gianluca Licciardi - mit Dree Hemingway, Besedka Johnson, James Ransone
Jane arbeitet im Porno-Business von Los Angeles. Eines Tages nimmt sie aus unersichtlichen Gründen Kontakt zu einer älteren Dame auf, drängt sich dieser regelrecht auf. Zwischen den beiden Frauen entspinnt sich eine merkwürdige Beziehung. Ein faszinierend-schwereloser Film im flirrenden Licht Californiens.
www.musicboxfilms.com/starlet-movies-44.php
Nur am 18.05. ab 16.00 Uhr:
Out 1 - Noli me tangere: Teile I bis IV
Frankreich 1970 - 396 Minuten - HD digital - OmU - R: Jacques Rivette - K: Pierre-William Glenn - mit Jean-Pierre Léaud, Michel Lonsdale, Juliet Berto, Bernadette Lafont, Michèle Moretti, Bulle Ogier, Jacques Doniol-Valcroze, Françoise Fabian
Ein junger Mann findet auf der Straße eine rätselhafte Botschaft und ist fortan von der Idee besessen, die Spur einer Geheimorganisation zu verfolgen. I „Von Lili zu Thomas“ / II „Von Thomas zu Frédérique“ / III „Von Frédérique zu Sarah“ / IV „Von Sarah zu Colin“
Nur am 19.05. ab 16.00 Uhr:
Out 1 - Noli me tangere: Teile V bis VIII
Frankreich 1970 – 345 Minuten – HD digital – OmU – R: Jacques Rivette – K: Pierre-William Glenn – mit Jean-Pierre Léaud, Michel Lonsdale, Juliet Berto, Bernadette Lafont, Michèle Moretti, Bulle Ogier, Jacques Doniol-Valcroze, Françoise Fabian
V „Von Colin zu Pauline“ / VI „Von Pauline zu Emilie“ / VII „Von Emilie zu Lucie“ / VIII „Von Lucie zu Marie“
23.05. / 24.05. / 27.05. - 29.05 um 18.00 Uhr & 25.05. / 26.05. um 16.00 Uhr:
Robert Paris - Lichter aus dem Hintergrund
Deutschland 1998 - 93 Minuten - 35mm - Dokumentarfilm - R: Helga Reidemeister - K: Lars Barthel - M: Conrad Bauer
Aus Anlass der Ausstellung von Robert Paris in unserer Galerie zeigen wir noch einmal Helga Reidemeisters sensible Dokumentation über den Wertewandel in der Ost-Berliner Künstlerszene nach 1990.
23.05. - 29.05. um 20.00 Uhr:
Erstaufführung
Leviathan
Großbritannien / USA / Frankreich 2012 - 87 Minuten - HD digital - ohne Dialoge - Dokumentarfilm - R: Lucien Castaing-Taylor / Véréna Paravel
„Ein Jahr verbrachten Castaing-Taylor und Paravel filmend mit Hochseefischern aus New England auf dem Meer. In den gleichen Gewässern, in denen Melville seinen ‚Moby Dick’ jagen ließ, fängt der Film den Zusammenprall von Mensch, Natur und Maschine ein. Ergebnis ist ein kosmisches Porträt eines der ältesten Unterfangen des Menschen.“ (Berlinale)
www.imdb.com/video/imdb/vi2977146649/
23.05. / 24.05. / 26.05. - 29.05. um 22.00 Uhr:
Der böse Onkel
Schweiz / Deutschland 2011 - 98 Minuten - HD digital - R: Urs Odermatt - K: Markus Rave - M: Winfried Schuld - mit Jörg-Heinrich Benthien, Miriam Japp, Paula Schramm,
Julia Heydkamp, Verena Berger, Stephan Dierichs
Trix Brunner, alleinerziehende Mutter, ist vor Jahren aus der Stadt aufs Dorf gezogen.
Sie beschuldigt den Sportlehrer ihre Tochter sexuell belästigt zu haben. Das ganze Dorf ist empört! - über die Mutter, die solches behauptet. "Und tatsächlich ist ‚Der böse Onkel’ ein grandios brausender Bilderstrom, ein Montagefeuerwerk, ein Overkill an formalen Mitteln, die sich zu einer bitterbösen Farce zusammenschließen." (Harald Mühlbeyer, br.de)
www.dejavu-film.de/index.php?article_id=27
Nur am 25.05. ab 12.00 Uhr:
Historische Filme aus und über Berlin-Weißensee
Nur am 25.05. um 18.00 Uhr:
Tragödie der Liebe. Teil 1
Deutschland 1923 - 80 Minuten - 35mm - Stummfilm mit Musikbegleitung - R: Joe May - K: Sophus Wangøe / Karl Puth - mit Mia May. Emil Jannings, Erika Glässner, Ida Wüst, Curt Goetz, Joe May, Marlene Dietrich
Graf Francois Moreau wird ermordet aufgefunden. Im Prozeß stellt sich die Unschuld des Ringers Ombrade heraus, der aus Eifersucht den Diener Jean verfolgte. Ein Freund des Grafen, ein Herr Rabatin, tötete Moreau in Notwehr. Nun steht der aufkeimende Liebe zwischen Rabatin und der Gräfin nichts mehr im Weg. Von Joe May in Weißensee gedrehte Salon-Tragödie, in der Marlene Dietrich eine ihrer ersten Rollen spielte.
Link
Nur am 25.05. um 22.00 Uhr:
The Room
USA 2003 - 99 Minuten - 35mm - OV - R: Tommy Wiseau - K: Todd Barron - mit Tommy Wiseau, Juliette Danielle, Greg Sestero, Philip Haldiman, Carolyn Minnott, Robyn Paris, Mike Holmes
Ein erfolgreicher und lebensfroher Banker muss erleben, wie seine heile Welt nach und nach in Stücke fällt. Er sieht sich von all seinen Freunden betrogen und sucht krampfhaft nach Neuorientierung... Achtung: Dies ist kein Film, der sich mit herkömmlichen Maßstäben erfassen lässt! Seit „The Room“ vor 10 Jahren fast unbemerkt zur Uraufführung kam, hat sich das Werk in kleinen Schritten Kultstatus erarbeitet. Seine Vorführungen werden als Ereignis begangen wie seinerzeit die der „Rocky Horror Picture Show“. Die Frage, ob es sich um einen Geniestreich handelt oder um den schlechtesten Film aller Zeiten, muss jede(r) für sich selbst beantworten. Fest steht, dass „The Room“ ANDERS ist als alles, was bislang das Licht der Leinwand erblickt hat. Nach New York, Los Angeles, London, Kopenhagen und Amsterdam kommt „The Room“ nun in Berlin an.
theroommovie.com
Nur am 26.05. um 18.00 Uhr:
Film & Psychoanalyse #50
Vortrag zum Film “Richy Guitar”
BRD 1985 - 91 Minuten - R: Michael Laux
Richard Schrader ist ein antriebslos wirkender junger Mann in Berlin, der planlos in den Tag hinein lebt. Seine Eltern drängen ihn, etwas aus seinem Leben zu machen und er findet sogar kurzzeitig einen Gelegenheitsjob, den er widerwillig erledigt. Eigentlich möchte er aber mit der Musik groß rauskommen. Die erfolgreicheren Bands in seiner Umgebung lehnen ihn ab, und so plant er mit einer selbst gegründeten Band den großen Auftritt. Die hübsche Anja lockt ihn zeitweise aus seinem depressiven Dasein, und er verlässt die elterliche Wohnung. Doch die Beziehung mit Anja ist nicht von langer Dauer, sie wendet sich einem erfolgreicheren Mann zu. Mit Drückebergerei, Tricks und Diebstahl versucht Richard, seine Ziele zu erreichen. Dabei fällt auf, dass moralische Bedenken keine Rolle zu spielen scheinen. Yvonne G. Strack wird sich in ihrem Vortrag mit dem Stellenwert der moralischen Urteilsfähigkeit im Rahmen des Individuationsprozesses befassen. Die Referentin ist Psychoanalytikerin in Ausbildung am C.G.Jung-Institut Berlin. |
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10.05., 20:30 Uhr
L'histoire de Ronald, le clown de McDonald's
[Die Geschichte von Ronald, dem Clown von McDonald’s]
Schauspiel von Rodrigo Garcia, Gastspiel auf französisch des Mobil Homme Théâtre
Ein Mann macht eine Zeugenaussage mittels Webcam in einem Keller. Die Farben sind dunkel und monochrom, wie sein Leben. Die Einrichtung spartanisch: ein Tisch, ein Computer, ein Kühlschrank, eine Dusche und ein Punchingball sind eigentlich schon alles. Dieser Mann scheint verwirrt, verletzt und verstört.
Im Laufe des Stückes erfährt man, dass er als Clown bei McDonald's arbeitet. Er muss sich mitteilen und er nimmt dabei kein Blatt vor den Mund: Er erzählt von den Massakern seiner Kindheit, von seinem düsteren Erwachsenen-leben, von seinen Besuchen in der berühmten Fast-Food-Kette...
Er erinnert sich an Quälereien in Argentinien, an Menschenhandel und an die Misshandlung von Kindern, an die Habgier mancher, die auf Kosten ganzer Bevölkerungen gelebt wird und an amerikanische Zeichentrickserien die politische Zusammenhänge banalisieren und Machtverhältnisse verzerren. Er geht hart ins Gericht mit Gewalt und Barbarei.
Mehr und mehr steigert er sich in seinen Diskurs, bis hin zur Bereitschaft eine schreckliche, verdammungswürdige Entscheidung zu treffen...
Inszenierung: Denis Lanoy. Schauspieler: Rémy Leboucq. Kostüm: Isabelle Roche. Licht: Nicolas Ferrari
Eintritt: 12,- / erm. 8,- €
17.05., 20:00 Uhr
Hear and Now – Concert Improv
Impro-Musik-Performance
Das Publikum erlebt ein Hear and Now Konzert als einen besonderen Moment, da es live dabei ist, wie ein Gedanke Musik wird. Musik erzählt die Geschichte. Der Pianist Stephan Ziron erschafft eine Klangwelt, die aus dem Moment heraus geboren wird und wird dabei von Max Geng (dr, perc) unterstützt. Nichts ist geplant oder komponiert und entsteht im Moment der Aufführung. Der Pianist vereint Elemente aus Klassik, Pop und Jazz und ergänzt sein Klavierspiel durch elektronische Instrumente, wie Sampler, Synthesizer und iPad. Beeinflusst ist Ziron unter anderem durch den atmosphärischen nordischen Jazz von Bugge Wesseltoft, Bobo Stenson, Esbjörn Svensson, die Minimalisten Enaudi, Glass und Arnalds, sowie Jazzpianisten, wie Michel Petrucciani oder Mal Waldron. Eine Mischung, die nicht nur Jazzfreunde mit auf eine sinnliche Reise nimmt.
Eintritt: 10,- € / erm. 7,- €
23. / 24. / 25. / 26. / 27.05., 20:00 Uhr
URAUFFÜHRUNG!
trust ME I’M AN ACTIVIST
Semi-dokumentarisches Schauspiel der Gruppe Lautnah frei nach Facebook und Stéphane Hessels „Empört euch!“
"GEHT ES UNS BESSER, NUR WEIL WIR NICHT VERHUNGERN?" Deutschland streitet heiß auf Facebook. Ein kontroverser Text spaltet die Online-Nation in zwei Gesellschaften, die nichts mehr voneinander wissen wollen. Inmitten dieses Schlagabtausches folgen vier Individuen der Stimme Stéphane Hessels und suchen nach ihrer Empörung. Doch das wird immer schwerer in einer Gesellschaft, in der virtuelle Werte das Greifbare verdrängen und globale Zusammenhänge immer undurchsichtiger werden.
Ein dokumtarisches Stück der Gruppe Lautnah, frei nach Facebook und "Empört euch!" von Stéphane Hessel.
Eintritt: 12,- € / erm. 8,- €
30./31.05 & 01./02.06., 20:00 Uhr
Frauenwunder präsentiert:
Wer hat Angst vor Dr. Stalker?
Eine musikalische Therapiesitzung - die Musik-Comedy-Sensation!
In der Therapiepraxis von Dr.Stalker outen sich ehemalige Putzfrauen als sexsüchtige Vamps, Bibliothekarinnen als geile Kleptomaninnen und träumen gemeinsam von Okapis und Neandertalern.
Mit viel Humor und Augenzwinkern singen sich Susanne Menner und Doreen Wermelskirchen durch die Hochs und Tiefs des weiblichen Hormonhaushaltes und zeigen, wie man sich mit Striptease-Einlagen von seinen Ängsten befreit. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Freund oder Therapeuten!
Seit seiner Premiere 2011 ist die Koproduktion nicht mehr aus dem Spielplan der Brotfabrik wegzudenken und ist der absolute Publikumsliebling. Mittlerweile lief die Produktion über 30 Mal in der Brotfabrik!
„Musik-Comedy vom Feinsten – derb, frech, schamlos, männerfeindlich, bissig und voller Ironie“
Livekritik.de
“Twelve Points to Frauenwunder! […] „Wer hat Angst vor Dr. Stalker?“ the best Comedy I’ve ever seen!“
Besucher am 27.05.2012 auf Twitter
Schauspiel/Gesang: Susanne Menner, Doreen Wermelskirchen. Klavier: Sahrin Rezai. Bühne: Scarlet Winter.
http://www.frauenwunder-berlin.de/
Eintritt: 12,- € / 8,- €
28.05., 20:00 Uhr
Buchvorstellung „Wolfsliebe“
Lesung mit der Autorin Rike Reiniger
Die Wölfin Samika trifft nach entbehrungsreicher Wanderung auf Jannik, den Fremden, der einem Wolf auf verwirrende Weise ähnelt. Jannik ist ein Hund. Missverständnisse tauchen auf und Unterschiede bleiben. Trotzdem erleben die beiden einen Frühling leidenschaftlicher Liebe. Im Sommer bekommen sie Junge. Doch Menschen verfolgen ihre einzigartigen kleinen Wolfshunde. Auf der Flucht werden Samika und Jannik vor die Wahl zwischen zwei Welten gestellt. Wofür entscheiden sie sich? Aus der Perspektive der Tiere wird von Liebe, Vertrauen und Verrat erzählt. Die Geschichte ist inspiriert von einem realen Ereignis: Seit Mitte der 1990er Jahre wandern Wölfe über die Oder nach Deutschland ein. Und eine Wölfin paarte sich aus Mangel an einem Wolfspartner mit einem Hund...
Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete nach der Schulzeit in einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte in Prag (Regie und Dramaturgie für Puppentheater) und Gießen (Angewandte Theaterwissenschaft), inszenierte in der freien Szene Berlins und war Mitbegründerin eines interkulturellen Theater-Ensembles. Nach dessen Auflösung ging sie ins Engagement an verschiedene Theater in Sachsen. Heute lebt Rike Reiniger als Regisseurin und Autorin in Berlin. Sie schreibt Theaterstücke und Prosa. "Wolfsliebe" wurde mit dem Mannheimer Feuergriffel für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.
Eintritt: 6,- € / erm. 4,- €
BrotfabrikBühne - Kindertheater
26.05., 11:00 & 16:00 Uhr
Puppen etc.:
Hans im Glück
Figurentheater nach den Gebrüder Grimm mit puppen.etc, Spieldauer ca. 45 Min.
Hans hat seine sieben Lehrjahre absolviert! Er ist glücklich! Heute zieht er los, sein Glück zu finden. Auf seiner Reise tauscht er seinen Lohn – einen Klumpen Gold – gegen ein Pferd. Jetzt geht es schneller voran – was ein Glück! Leider ist es unbeherrschbar, dieses Pferd und wird kurzerhand gegen eine Milchkuh eingetauscht – Milch satt! Was ein Glück! Nur – die Kuh ist zu alt… aber da kann er sie auch schon gegen ein Schwein tauschen – dicke fette Steaks und Speck! Das Glück schlechthin! … unbeirrt ist Hans auf dem Weg in Richtung Glück.
Das Glück liegt nicht im Gold, im Schwein, im Stein – das Glück liegt in uns! Vielen Dank für die Reise, Hans – und: Viel Glück!
Regie: Uwe Günzel. Spiel/Bühne: Christiane Klatt. Figuren: Silvia Eisele. Musik: Sven ROXI Otto.
www.puppen-etc.de
Eintritt: 4,- € / 6,- € |
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19. April - 21. Mai 2013
Katrin Peters: schmulen erwünscht
Die BrotfabrikGalerie zeigt mit der Ausstellung „schmulen erwünscht“ eine Werkschau der Berliner Malerin und Grafikerin Katrin Peters, die wesentliche Aspekte ihres Schaffens beleuchtet. Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet der neue graphische Zyklus „schmulen erwünscht“, der als selbstgebundene Künstlerkassette mit 23 Radierungen präsentiert wird. Er ist erstmalig in Berlin zu sehen und ermöglicht eine Entdeckungsreise in die ganz eigene Bilderwelt der Künstlerin. Darüber hinaus werden einige großformatige Ölgemälde und neue Zeichnungen gezeigt.
Katrin Peters hat eine unverwechselbare Bildsprache mit unverhohlenen Bezügen zur Tradition der Art-Brut. In den Radierungen arbeitet die Künstlerin detailversessen und handwerklich präzise mit einer Fülle verspielter Muster und Strukturen, Linien und Flächen. Es sind narrative Szenerien, die eine phantasmagorische Atmosphäre ausstrahlen und wie ein Entwurf eines eigenen Welttheaters anmuten. In ihnen geht es um die kleinen und großen Fragen der menschlichen Existenz und ihre alltäglichen Abgründe, um Tod und Schrecken, Glück und Liebe, aber auch immer um das Ringen um die eigene künstlerische Ausdruckskraft. Dabei verschmelzen das Imaginäre und das Reale auf phantastisch skurrile und radikale Weise.
In ihren auf den ersten Blick unzeitgemäßen Arbeiten spielt Katrin Peters so bestechend mit (Selbst) Ironie, (makabrem) Humor und kindlicher Verfremdung, dass eine komplexe Sicht auf die menschliche Realität unserer Zeit entsteht: Schmulen ist eben erwünscht. |