| Filmstadt
WEISSENSEE Ausstellung über die glorreiche Filmvergangenheit rund um den Caligariplatz |
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| Projektträger: | Glashaus e.V. | |
| Projektleiter: | Jörg Fügmann, Iris Bauer | |
| Finanziert wurde das Projekt von: Kulturamt Pankow | ||
Die
Brotfabrik erinnerte im ehemaligen Stummfilmkino Delphi an die einst so
blühende filmische Vergangenheit der „Filmstadt WEISSENSEE“.
Der auch als „Klein-Hollywood“ bekannte Stadtteil markierte
den Beginn des fulminanten Filmzeitalters mit Kino-Stars, sensationellen
Kulissen und einer geschäftstüchtigen Filmindustrie. Namhafte
Produktionsfirmen zogen nach Berlin-Weißensee. Fritz Lang, Joe May, Robert Wiene und Harry Piel, weltberühmte Regisseure, drehten hier ihre Stummfilme. Schauspieler wie Mia May, Emil Jannings, Conradt Veidt oder Lil Dargover verliehen den Filmen den Glamour, auch Marlene Dietrich gab hier ihr filmisches Debüt. Mit der Weltwirtschaftskrise 1928/29 wurde das Kapitel Filmgeschichte in Weißensee geschlossen. Die Performance „LETTERS“ des Weißenseer Künstlers Micha Koch war der Auftakt zu einer Reihe von Aktionen um die Identität Weißensees ins Gedächtnis zurückzurufen. Begleitet von schrägen Klängen wurde auf einem Gerüst an der Stirnseite der Brotfabrik mit mannshohen Buchstaben an die filmische Vergangenheit Weißensees erinnert. Die Gustav-Adolf-Straße als Zentrum der „Filmstadt WEISSENSEE“ erinnerte an ihre bedeutenden Regisseure, Schauspieler und Filme. Viele dort ansässige Gewerbetreibende hingen in ihre Schaufenster Informationstafeln über die Ära Klein-Hollywood. Die Filmgeschichte von Weißensee und ihre Bedeutsamkeit rückte somit in den Mittelpunkt des Tagesgeschehens. |
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