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Ausstellungsbegleitend gibt es erstmals seit 2004 je eine Edition, ein limitiertes Kunstwerk exklusiv für die BrotfabrikGalerie, die eine bleibende Bereicherung über die Ausstellungsdauer hinaus sein soll. Die bisher entstandenen fünfundzwanzig BrotfabrikGalerie-Editionen sind - sehr verschieden von Stil, Technik und Sujet - von den Künstlern zu einem fairen Preis konzipiert und gestaltet. Mit jedem einzelnen Blatt der limitierten und handnummerierten Künstlereditionen hat man die Gelegenheit zu individueller Auseinandersetzung und bleibendem Genuss – Entdeckungen inklusive. Jedes Blatt ist ein attraktives Einzelstück, da geringfügige Abweichungen bei den kleinen Auflagen jedes Exponat einzigartig macht und den Wert längerfristig steigen lässt. So hat schon manche Sammlerkarriere begonnen! [Klicken Sie das Bild Ihrer Wahl an, um die jeweilige Edition in Gänze inklusive weiterer Informatinen zu betrachten.]
Das vorliegende Buch stellt erstmals in umfassend wissenschaftlicher Form das Phänomen des unabhängigen Films in der DDR vor. Kulturpolitische Hintergründe werden dabei ebenso dargestellt wie die juristischen, technischen und ästhetischen Rahmenbedingungen der Szene. Ausgewählte Werkbiografien und Filmanalysen verweisen auf ihre Potenzen, Spielräume und Grenzen. Dr. Claus Löser, geboren 1962 in Karl-Marx-Stadt, hat in den 1980er Jahren selbst Filme im künstlerischen Underground der DDR gedreht. Nach 1990 studierte er Filmwissenschaften und Dramaturgie. Heute arbeitet er freiberuflich als Filmkritiker, -kurator und -historiker sowie als Programmgestalter für das BrotfabrikKino in Berlin. 1996 erfolgte dort die Gründung des Archivs „ex.oriente.lux“, in dem DDR-Künstlerfilme gesammelt wurden, u.a. von A.R. Penck, Cornelia Schleime, Helge Leiberg, Gabriele Kachold und den „Autoperforationsartisten“. „Strategien der Verweigerung“ entstand als Dissertationsprojekt an der HFF Potsdam-Babelsberg. 12,50 € Erhältlich via ib[at]brotfabrik-berlin.de oder an unserer Kinokasse |

























Nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns im Herbst 1976 lief die DDR innenpolitisch in ihre finale Phase ein. In zunehmendem Maße machte sich eine neue Generation von Künstlern bemerkbar, die sich in eigenen Strukturen organisierte und damit die vom Staat zur Verfügung gestellten Podien weitgehend ignorierte. Selbsthilfe-Galerien und -Zeitschriften wurden gegründet, Lesungen fanden in Ateliers und Kirchen statt, Rockbands traten ohne Spielerlaubnis auf. Trotz provisorischer Arbeitsbedingungen und Zersetzungsmaßnahmen durch das Ministerium für Staatssicherheit entwickelte sich in diesem Umfeld auch eine unabhängige Filmszene. Es waren zunächst Maler, die mit Amateurkameras experimentierten und damit ihre Ausdrucksskala erweiterten.

